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11. September 2001 - Insider und Short Selling

Es gibt ein interessantes Beispiel, dass dafür sprechen könnte, wie und warum informierte Insider gerade den Optionsmarkt für Short Selling nutzen und nicht mit normalen gedeckten Leerverkäufen hantieren.

Die Professoren Marc Chesney und Loriano Mancini (Universität Zürich) schreiben 2007 in ihrem Manuskript "Unusual Activities on the Option Market before the Terrorist Attacks of September 11th: Evidence of Informed Trading?", dass in den Tagen vor den Anschlägen des 11.September 2001, dass Optionsvolumen als a-typisch anzusehen war. Im Falle von American Airlines beispielsweise, war das Volumen der gehandelten Put-Optionen am 10.September 2001 rund 60 mal höher als im Durchschnitt der vorangegangenen 3 Wochen.

Zu den gleichen Ergebnissen kommt auch Allen Poteshman (University of Illinois) in seinem 2006 im Journal of Business veröffentlichten Bericht "Unusual Option Market Activity and the Terrorist Attacks of September 11, 2001". Er schreibt zusammenfassend: die Untersuchung des Optionshandels in den Tagen vor dem 11.September enthüllt ein unüblich hohes Volumen an gehandelten Put-Optionen.

Die gleichen Beobachtungen hat im Übrigen auch ein guter Freund von mir gemacht, der zu diesem Zeitpunkt für einen Broker tätig war.

Die Gründe für dieses a-typisch hohe Volumen an Put-Optionen und auch die Identität der handelnden Personen, liegen für uns natürlich im Verborgenen. Diese Ergebnisse sind in allererster Linie Beobachtungen. Denn für die Interpretation dieser Beobachtungen fehlen uns schlichtweg weiterführende Informationen.

So könnten die Beobachtungen schlichtweg auch einfach auf den Zufall zurück zu führen sein. Auf der anderen Seite wurden diese Anschläge natürlich im Voraus von einer ganzen Gruppe von Personen geplant (die natürlich nicht alle als ausführende Organe mitgewirkt haben), die in diesem Zusammenhang also durchaus als informierte Insider im Optionsmarkt aufgetreten sein könnten.

Solche informierten Insider hätten natürlich nicht gewollt, dass die Kurse bereits vor den Anschlägen reagieren. Dementsprechend hätten sie auf ein normales Short Selling verzichtet und sich stattdessen im Optionsmarkt, mittels synthetischem Short Selling, platziert.

So long liebe Leser....interessant, was sich so alles mit Leerverkäufen machen lässt und wie sehr Short Selling nicht nur ein Teil der Finanzmärkte, sondern auch gerade ein Teil der Geschichte ist!...ich hoffe sehr, Sie können meine Begeisterung für das Thema Short Selling nun zumindest ein wenig nachvollziehen und haben sich in den vergangenen Wochen wenigstens nicht gelangweilt...falls doch, werden Sie sich freuen, denn wir sind heute am Ende dieser Reihe angelangt...in der kommenden Woche geht es also wieder mit aktuellen Themen aus den Rohstoffmärkten weiter und morgen gibt's an dieser Stelle wie gewohnt den Markt-Wochenrück- und Ausblick....bis morgen also....

Quelle: http://www.investor-verlag.de/insider-und-short-selling-/111053402/

Bereits direkt nach den Anschlägen schrieb Matthias Bröckers
Extreme Steigerungen bei den Volumen von Put-Optionen (Wettscheine auf fallende Kurse) bei bestimmten Fluggesellschaften und andere von den Anschlägen betroffene Firmen deuten auf einen kriminellen Insiderhandel an den Börsen hin:
Put-Optionen von United Airlines (UAL) liegen an diesen 4 Tagen 90-fach (nicht 90%) über Normalniveau und 285-fach über dem Volumen am 5.September ,Put-Optionen von American Airlines (AA) liegen an diesen Tagen 60-fach über dem Jahresdurchschnitt. (CBS News 26. September)
Keine anderen Fluggesellschaften waren von solchen Spekulationen betroffen. Warum auch - hatte doch "Reuters" am 10. September getitelt: "Luftfahrtaktien dürften bereit zum Abheben sein".
Hochgradig untypische Level von Put-Optionen gab es auch für Merrill Lynch und Morgan Stanley (Großmieter im WTC), sowie die Rückversicherungen AXA, der 25% von American Airlines gehört, und Müncher Rück - allesamt direkt von den Anschlägen betroffene Unternehmen.
http://www.broeckers.com/Vor.htm







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