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Ahmadinedschad und der
Holocaust
Fidel Castro bezieht Stellung Der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro
hat jetzt einer US-Zeitschrift
ein längeres Interview gegeben, Es kam in den letzten Monaten immer wieder zu Auseinandersetzungen über die Stellung des iranischen Präsidenten
Ahmadinedschad und seine provozierenden Aussagen zum Holocaust. Die Hintergründe sollen hier genauer
beleuchtet werden. Ali Ramin - Weltstiftung für
Holocaustleugnung mit Sitz im Iran Mohammad-Ali
Ramin war bis vor kurzem Vorsitzender der Weltstiftung für
Holocaustforschung. Mohammad-Ali Rahmin
wurde nach einen Bericht der Tehran Times im November 2009 zum stellvertretenen Minister für
Kultur und Rechtsleitung ernannt. Ali Ramin lebte lange Zeit in
Deutschland, studierte Ingenieurwesen und gründete die "Islamische
Gemeinschaft in Clausthal e.V." Im Jahr 2006 war er Berater des für
iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und richtete in dessen
Auftrag die Holocaustkonferenz in Teheran aus. Der Mythos vom angeblich nicht mehr geleugneten Holocaust Der
Bewertung vieler, dass im Umfeld des Präsidenten Ahmadinedschads in Bezug auf
den Holocaust eine Geisteswandlung eingetreten sei, kann man sich
jedoch aus folgenden Gründen nicht anschließen: http://www.youtube.com/watch?v=eh-BF56MVWo Der Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben wird zum Helden erklärt Im zweiten Video aus dem Jahr 2009 spricht Ramin in Teheran mit dem deutschen Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben, dem Gründer des revisionistischen Adelaide Institute, welches ein Forum für Holocaust-Leugner bietet. Dort werden immer wieder Schriften von Leuten wie Horst Mahler, Germar Rudolf und anderen Revisionisten veröffentlicht. Am 1. Oktober 2008 wurde der Deutsch-Australier Töben, »eine zentrale Figur im Netzwerk der internationalen Revisionisten-Szene«, in London verhaftet und 50 Tage später wieder entlassen. Grund war Holocaustleugnung. In diesem Zusammenhang bezeichnet Mohammad-Ali Ramin den Revisionisten Thöden im nachfolgenden Video wörtlich als Helden. http://www.youtube.com/watch?v=zQ-FHFtFTa8 Teil 2 http://www.youtube.com/watch?v=kKHZ3bLHTK8 Aus Revisonisten werden bedeutende Gelehrte Mohammad
Ali Ramin, Generalsekretär der Welt-Stiftung zur Überprüfung des
Holocausts schreibt Ende Oktober 2008, noch während Töben in Haft sitzt
folgendes: Auf
der Teheraner Holocaust-Konferenz 2006 sprachen etliche in ihren
jeweiligen Heimatländern zum teil gerichtlich verurteilte
Holocaustleugner und Neo-Nazis. Die Konferenz stand unter dem Motto
„Überprüfung des Holocaust: Eine globale Vision“. Auch jüdische,
antizionistische Rabis nahmen an der Konferenz inTeheran teil: Rabbiner
Yisroel David Weiss (USA), Rabbiner Ahron Cohen (Großbritannien),
Rabbiner Moishe Ayre Friedmann (Österreich), Rabbiner Ahron Cohen
(Großbritannien) und Rabbiner David Feldmann (USA), einige als
Vertreter der antizionistischen Vereinigung Neturei Karta Bis zum Februar 2007 lief darüberhinaus im
iranischen Fernsehen eine 12-teilige Fernsehsendung über den Mythos des
Holocaust. http://www.youtube.com/watch?v=5ta7XpaK6Ak Rolle des staatlichen Rundfunksenders IRIB (Islamic Republic of Iran Broadcasting) Der staatliche Rundfunksenders IRIB, der auch eine deutsche Seite betreibt, hat in der Vergangenheit mehrfach Holocaustleugner interviewt. Darunter auch Mark Weber, der Direktor des Institute for Historical Review, das ständig Beiträge zum Thema Revisionismus veröffentlicht. Hier sein IRIB Interview zur Zensur des Internets in den USA. Auch mit dem US-Amerikaner Christopher Bollyn führte die Nachrichtenagentur Farsnews ein Interview, das IRIB erst kürzlich sendete. Bollyn verfügt über beste Verbindungen zur Holocaustleugner-Szene. Christopher Bollyn und der Pressedienst AFP (American Free Press) für den er bis 2008 schrieb, sind mit der National Zeitung Gerhard Freys hierzulande zu vergleichen. Weiterführenden Links auf der Webseite führen zu mehr oder weniger offener Holocaustleugnung. Es gibt Interviews mit ehemaligen SS-Generälen neben Artikeln über Überlegungen, Hitler posthum den Friedensnobelpreis zu verleihen. Schlussfolgerungen Israel
begeht Kriegsverbrechen, vertreibt und unterdrückt die Palästinenser
seit
Jahrzehnten. Der Goldstone Report dokumentiert die Verbrechen des
Gazakriegs in eindringlichster Form. Gleichzeitig leben viele Menschen
in Israel in der tiefen Angst, Geschichte wiederzuerleben. Aus dieser
Angst heraus kann auch die Bereitschaft erklärt werden, die weite Teile
der Bevölkerung etwas tolerieren lässt, was dem Apartheitstaat
Südafrika immer ähnlicher wird. Ahmadinedschads Botschaften werden diese Ängste nur weiter vertiefen. Den Iran mit
Sanktionen zu belegen, weil man das Land des Baus einer einzelnen
Atombombe bezichtigt ist völlig ungerechtfertigt. Zumal wenn diese
Sanktionen von der einzigen Weltmacht vorangetrieben werden, welche
diese Waffe
mehrfach und gegen Zivilbevölkerung eingesetzt hat und darüberhinaus
seit Jahren mit Uranmunition einen heimlichen atomaren Krieg führt.
Dennoch muss auch im Fall des Iran gelten: Atomwaffen und Atomkraft
sind völlig unaktzepabel.
Es gibt jetzt auch Ankündigungen auf einer rechtsradikalen
Webseite, dass Ahmadinedschad ein Buch mit dem Titel "Zerfall
des Mythos vom Holocaust herausgeben will. Dies soll danach zur Zeit
auf arabisch und englisch übersetzt werden. Quellenhinweise: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4467/1.html http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/1717.htm http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=207014 http://www.xinos.net/aufklaerung/teheraner-erklaerung-u-a/
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