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Ahmadinedschad und seine Äußerungen
zum 11. September


Berlin, 24.September 2010

Eklat bei UNO Vollversammlung in New York

Mit Äußerungen über die Urheberschaft der Anschläge vom 11. September 2001 hat Irans Präsident Ahmadinedschad für einen Eklat in der UN-Vollversammlung gesorgt. Vertreter zahlreicher Nationen verließen die Sitzung am 23. September.
Ahmadinedschad hatte in seiner Rede festgestellt die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September 2001 nach Meinung vieler selbst inszeniert.
Er sprach von Elementen innerhalb der US-Regierung, die den Angriff nach Meinung vieler orchestriert hätten, um die US-Wirtschaft zu retten und die Existenz Israels zu sichern.
Er sagte, es gäbe 3 Theorien zum 11. September: die offizielle Theorie, die von westlichen Regierungen verbreitet würde, dann die Möglichkeit einer Inszenierung durch Teile innerhalb der US-Administration und drittens die Meinung, daß die US-Regierung einen terroristischen Anschlag "unterstützt" und dann ausgenutzt habe. Selbst wenn man die offizielle Theorie akzeptieren wollte stelle sich die Frage, ob es verantwortbar sei Kriege zu führen und Hunderttausende von Opfern in Kauf zu nehmen, nur um eine Gruppe von Terroristen zu jagen.
Ahmadinedschad ist leider ein äußerst ungeeigneter Multiplikator dieser Thesen, denn er hat in der Vergangenheit immer wieder äußerst provokante Thesen vertreten. Kürzlich erst hatte er die Opferzahl am 11. September öffentlich in Frage gestellt und sie als übertreiben hoch bezeichnet. Und besonders seine Unterstützung von Holocaustleugnern drängt jegliche Infragestellung des 11. September in eine denkbar ungünstige Ecke. Dazu kommen wirklichlichkeitsferne Äußerungen über Homosexualität.
Auch sein Einsatz für Atomkraft zeigt Ahmadinedschads Rückschrittlichkeit.
Seine Äußerungen bringen die 9/11 Truth Bewegung auch immer mehr in den Bannkreis jener, die am 11. September
unbedingt eine zentrale Rolle Israels erkennen wollen. Vertreter dieser Theorien drängen sich in jüngster Zeit immer mehr in den Vordergrund.
Zu nennen sind hier speziell Christopher Bollyn und Kevin Barrett. Der letztere initierte unlängst auch eine Erklärung, die sogar einige Unterzeichner in Deutschland gefunden hat. Kevin Barrett hatte bereits vor seinen jüngsten außerordentlich provokanten Diskussionen über den Holocaust andere abstruse 9/11 Thesen propagiert.
All diese Leute fügen zusammen mit Ahmadinedschad den internationalen Bemühungen um Aufklärung der Anschläge des 11. September großen Schaden zu. Besonders deswegen, weil es ihnen gelingt jegliche Infragestellung des 11. September in das unsägliche Umfeld der Holocaustleugnung sowie diverser anderen unsinniger Theorien zu rücken.
Wichtig ist jetzt mehr denn je eine deutliche und unmissverständliche Distanzierung von Provokateuren und rechtsgerichteten Kräften, die den 11. September aus den unterschiedlichsten Beweggründen instrumentalisieren.

Wichtig ist es darüberhinaus vor allem auf seriöse Stimmen hinzuweisen, die den 11. September seit langem hinterfragen. Auf die 167 Mitglieder der Nationalversammlung von Venezuela etwa, die 2006 einstimmig eine Resolution verabschiedeten, in der neben eines Protestes gegen den Bau eines Zaunes entlang der US-Mexiko Grenze, der US-Kongress aufgefordert wurde, den 11, September und die Sprengung des WTC erneut zu untersuchen. Oder die Ausagen Fidel Castros zum 11. September. 1300 Architekten und Bauingenieure sprechen sich für neue Untersuchungen aus. 80000 Bürger von New York forderten in einer Petition neue Untersuchungen des 11. September.

Fast 4000 Unterzeichner der internationalen Petition war-is-illegal.org fordert Krieg als Mittel der Konfliktlösung
international zu achten, den sofortigen Truppenabzug aus Afghanistan und dem Irak und eine neue unabhängige
Untersuchung des 11. September. Unter den Unterzeichnern befinden sich auch deutsche Politiker. Dasselbe gilt für die
Erklärung Berlin-gegen-Krieg    Es heisst hier: Der 11. September 2001 als Grund für den "Krieg gegen Terror"
in Afghanistan, Folter
und Überwachung, wirft ebenso, wie die Kriegsbegründungen gegen den Irak Fragen auf,
die, wie weltweit gefordert, Gegenstand unabhängiger Untersuchungen sein müssen.

Viele Politiker einschliesslich ehemaliger Regierungsmitglieder, US-Senatoren und Kongressmitgliedern sowie Parlamentarier mehrerer Länder stellen den 11. September also massiv in Frage. Japans jetzige Regierungspartei kam im August 2009 mit großer Mehrheit an die Macht. Ihr Abgeordneter Fujita hatte zuvor als Sprecher der Opposition mehrere Male  im Parlament den 11. September und seine zentrale Rolle im Zusammenhang mit Plänen zur Remilitarisierung in Frage gestellt.

Gestern gab es um die tausend Nachrichteneinträge zur Rede Ahmadinedschads. Vielfach wurde berichtet, dass Vertreter von 27 Nationen das Plenum verliessen. Sehr wenige Berichte erwähnten allerdings die 163 Vertreter von Nationen, die im Raum blieben und weiter zuhörten.

Gäbe es aber tatsächlich eine Abstimmung unter den 192 Vertreter in der UN Vollversammlung  darüber, ob die im Irak und in Afghanistan begangenen Kriegsverbrechen vor dem Tribunal in Den Haag verhandelt werden sollten und ob neue Untersuchungen des 11. September angebracht seien, würden die Mehrheitsverhältnisse nicht sehr wesentlich von dem oben genannten abweichen.
Voraussetzung dafür wäre allerdings eine nichtoffene Abstimmung,

Fidel Castro bezieht Stellung zu Ahmadinedschads Holocaustthesen

Bereits zum 11. September 2007 hatte der damals schwer erkrankte Fidel Castro in einem Interview erhebliche Zweifel an der Verschwörungstheorie der US-Regierung geäußert und in diesem Zusammenhang von einer massiven Täuschung der gesamten Welt gesprochen.

Der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro hat aber vor kurzem auch einer US-Zeitschrift ein längeres Interview gegeben,
in dem er sich klar und deutlich von Aussagen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zum Holocaust distanzierte.
Castro kritisierte die Provokationen Ahmadinedschads den Holocaust zu verleugnen aufs schärfste.

Fidel Castro sagte, der Iran müsse die Konsequenzen des Antisemitismus begreifen. Die iranische Regierung könnte zum Frieden beitragen, wenn sie die "singuläre Geschichte des Antisemitismus" anzuerkennen bereit wäre und versuchen würde zu verstehen, warum die Bevölkerung Israels um ihre Existenz fürchtet.

Fidel Castro kritisierte allerdings auch nachdrücklich die Politik der USA und Israels, die durch eine Politik von Sanktionen versuchten den Iran in die Knie zu zwingen. Durch eine solche Politik sei ein von Religion geprägtes Land wie der Iran nicht zu beeinflussen.

Es kam in den letzten Monaten immer wieder zu Auseinandersetzungen über die Stellung des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad und seine provozierenden Aussagen zum Holocaust. Die Hintergründe sollen hier genauer beleuchtet werden.
Ohne Frage wird der Iran von den USA und Israel bedroht und die Kriegsgefahr wächst. Diese Ausweitung des Krieges in der Region muß unbedingt verhindert werden. Wir weisen hin auf die Petition Irankrieg Verhindern . Es muss aber gleichzeitig eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Provokationen des iranischen Präsidenten stattfinden, weil diese die Konflikte zusätzlich verschärfen.

Ali Ramin - Weltstiftung für Holocaustleugnung mit Sitz im Iran

Mohammad-Ali Ramin war bis vor kurzem Vorsitzender der Weltstiftung für Holocaustforschung. Mohammad-Ali Rahmin wurde nach einen Bericht der Tehran Times im November 2009 zum stellvertretenen Minister für Kultur und Rechtsleitung ernannt. Ali Ramin lebte lange Zeit in Deutschland, studierte Ingenieurwesen und gründete die "Islamische Gemeinschaft in Clausthal e.V." Im Jahr 2006 war er Berater des für iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und richtete in dessen Auftrag die Holocaustkonferenz in Teheran aus.
Nach Abschluss der Konferenz wurde vielfach behauptet, der iranische Präsident habe sich nun endgültig von der Holocaustleugnung distanziert und eines besseren besonnen. Zwar hat Präsident Ahmadinedschad, der sich auf der Konferenz noch mit den Koryphäen 
der Revisionistenszene ablichten ließ, seither keine allzu direkten Außerungen über seine Zweifel am Holocaust gemacht.

Der Mythos vom angeblich nicht mehr geleugneten Holocaust

Der Bewertung vieler, dass im Umfeld des Präsidenten Ahmadinedschads in Bezug auf den Holocaust eine Geisteswandlung eingetreten sei, kann man sich jedoch aus folgenden Gründen nicht anschließen: 
In den folgenden Videos aus dem Jahr 2009 spricht Mohammad-Ali Ramin genau wie zum Zeitpunkt der Konferenz über den Mythos des Holocaust.
Dem ersten Video werden viele keinen Glauben schenken, weil es deutsch und englisch untertitelt wurde und in der Vergangenheit Reden des iranischen Präsidenten nachweislich übersetzt wurden.

http://www.youtube.com/watch?v=eh-BF56MVWo

Der Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben wird zum Helden erklärt

Im zweiten Video aus dem Jahr 2009 spricht Ramin in Teheran mit dem deutschen Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben, dem Gründer des revisionistischen Adelaide Institute, welches ein Forum für Holocaust-Leugner bietet. Dort werden immer wieder Schriften von Leuten wie Horst Mahler, Germar Rudolf und anderen Revisionisten veröffentlicht. Am 1. Oktober 2008 wurde der Deutsch-Australier Töben, »eine zentrale Figur im Netzwerk der internationalen Revisionisten-Szene«, in London verhaftet und 50 Tage später wieder entlassen. Grund war Holocaustleugnung. In diesem Zusammenhang bezeichnet Mohammad-Ali Ramin den Revisionisten Thöden im nachfolgenden Video wörtlich als Helden.

http://www.youtube.com/watch?v=zQ-FHFtFTa8

Teil 2  http://www.youtube.com/watch?v=kKHZ3bLHTK8

Aus Revisonisten werden bedeutende Gelehrte

Mohammad Ali Ramin, Generalsekretär der Welt-Stiftung zur Überprüfung des Holocausts schreibt Ende Oktober 2008, noch während Töben in Haft sitzt folgendes:
"Das Schweigen der Presse bezüglich der Inhaftierungen von bedeutenden Gelehrten und Intellektuellen und freiheitsstrebenden Forschern wie Töben, HORST MAHLER, Stolz, Honsik, Rudolf, Fröhlich, Zündel, die wahrhaftig versuchen, die Tatsachen zu erforschen,  oder der Verurteilungen von Garaudy, Faurisson, Verbeke, Reynouard und anderen, hat alle informierten Menschen in Sorge versetzt hinsichtlich der weiteren Entwicklung solch grausamer Handlungen.
Die Welt-Stiftung fordert alle Politiker, Richter, Schriftsteller, Intellektuelle und die europäische Presse auf, die unabhängigen Forscher und Kritiker, die sich mit der Holocaust-Akte befassen, gegenüber den Anschuldigungen der Zionisten und ihrer Helfershelfer zu unterstützen und das "Internationale Komitee zur Erforschung der Tatsachen über den Holocaust" bei der Suche der "gesamten Wahrheit" beizustehen." LINK

Auf der Teheraner Holocaust-Konferenz 2006 sprachen etliche in ihren jeweiligen Heimatländern zum teil gerichtlich verurteilte Holocaustleugner und Neo-Nazis. Die Konferenz stand unter dem Motto „Überprüfung des Holocaust: Eine globale Vision“. Auch jüdische, antizionistische Rabis nahmen an der Konferenz inTeheran teil: Rabbiner Yisroel David Weiss (USA), Rabbiner Ahron Cohen (Großbritannien), Rabbiner Moishe Ayre Friedmann (Österreich), Rabbiner Ahron Cohen (Großbritannien) und Rabbiner David Feldmann (USA), einige als Vertreter der antizionistischen Vereinigung Neturei Karta

Prominente Holocaustleugner, die an der Konferenz teilnahmen waren David Duke (USA, früher Funktionär des Ku-Klux-Klan), Robert Faurisson, Benedikt Frings , ehemaliger stellvertretener Vorsitzender der NPD,  Michael Collins Piper (USA), Dr. Herbert Schaller (Österreich, Rechtsanwalt, Verteidiger des inhaftieren Holocaust-Leugners David Irving, Bernhard Schaub (Schweizer Vorsitzender des "Vereins zur Rehabilitierung der wegen des Bestreitens des Holocaust Verfolgten"), George Thiel, Frederick Toeben (Deutschland) und einige weitere der Holocaustleugnungs-Szene zuzurechnende Personen.

TV Serie "Merchants of the Myth"

Bis zum Februar 2007 lief darüberhinaus im iranischen Fernsehen eine 12-teilige Fernsehsendung über den Mythos des Holocaust.
Titel der Serie: "Merchants of the Myth". Holocaust Leugner wie Prof. Robert Faurisson und Georges Thiel kommen ebenfalls in dieser Serie zu Wort.

http://www.youtube.com/watch?v=5ta7XpaK6Ak


Rolle des staatlichen Rundfunksenders IRIB (Islamic Republic of Iran Broadcasting)

Der staatliche Rundfunksenders IRIB, der auch eine deutsche Seite betreibt, hat in der Vergangenheit mehrfach Holocaustleugner interviewt. Darunter auch Mark Weber, der Direktor des Institute for Historical Review, das ständig Beiträge zum Thema Revisionismus veröffentlicht. Hier sein IRIB Interview zur Zensur des Internets in den USA. Auch mit dem US-Amerikaner Christopher Bollyn führte die Nachrichtenagentur Farsnews ein Interview, das IRIB erst  kürzlich sendete. Bollyn verfügt über beste Verbindungen zur Holocaustleugner-Szene. Christopher Bollyn und der Pressedienst AFP (American Free Press) für den er bis 2008 schrieb, sind mit der National Zeitung Gerhard Freys hierzulande zu vergleichen. Weiterführenden Links auf der Webseite führen zu mehr oder weniger offener Holocaustleugnung. Es gibt Interviews mit ehemaligen SS-Generälen neben Artikeln über Überlegungen, Hitler posthum den Friedensnobelpreis zu verleihen.

Schlussfolgerungen

Israel begeht Kriegsverbrechen, vertreibt und unterdrückt die Palästinenser seit Jahrzehnten. Der Goldstone Report dokumentiert die Verbrechen des Gazakriegs in eindringlichster Form. Gleichzeitig leben viele Menschen in Israel in der tiefen Angst, Geschichte wiederzuerleben. Aus dieser Angst heraus kann auch die Bereitschaft erklärt werden, die weite Teile der Bevölkerung etwas tolerieren lässt, was dem Apartheitstaat Südafrika immer ähnlicher wird. Ahmadinedschads Botschaften werden diese Ängste nur weiter vertiefen.

Den Iran mit Sanktionen zu belegen, weil man das Land des Baus einer einzelnen Atombombe bezichtigt ist völlig ungerechtfertigt. Zumal wenn diese Sanktionen von der einzigen Weltmacht vorangetrieben werden, welche diese Waffe mehrfach und gegen Zivilbevölkerung eingesetzt hat und darüberhinaus seit Jahren mit Uranmunition einen heimlichen atomaren Krieg führt. Dennoch muss auch im Fall des Iran gelten: Atomwaffen und Atomkraft sind völlig unaktzepabel.
Ein Angriff auf den Iran ist vehement abzulehnen, ebenso wie Versuche seitens der USA, sich unentwegt in Irans innere Angelegenheiten einzumischen. 

Nur all dies darf eben auch nicht dazu führen, dass man öffentlich mit Kräften sympathisiert, die mit Neonazis und Geschichtsleugnern zusammenarbeiten. Im Umfeld des Präsidenten Ahmadinedschad scheint man weiter stark mit diesen Kräften zu sympathatisieren.  Systematischen und industriellen Massenmord durch Deutsche zum Mythos zu erklären kann niemals und auch nicht vor dem Hintergrund der Verbrechen Israels nicht hingenommen werden. Angehörige des jüdischen Glaubens, die in diesem Umfeld agieren oder sympathisieren komplizieren den Konflikt noch.

Es gibt jetzt auch Ankündigungen auf einer rechtsradikalen Webseite, dass Ahmadinedschad ein Buch mit dem Titel "Zerfall des Mythos vom Holocaust herausgeben will. Dies soll danach zur Zeit auf arabisch und englisch übersetzt werden.
Diese Ankündigungen könnten allerdings auch rechten Wuschträumen entspringen.

Quellenhinweise:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4467/1.html

http://de.altermedia.info/general/dr-mohammed-ali-ramin-und-dr-frederick-toben-im-gesprach-110209_22783.html

http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/1717.htm

http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=207014

http://www.xinos.net/aufklaerung/teheraner-erklaerung-u-a/

http://de.altermedia.info/general/mannheimer-staatsanwaltschaft-droht-australischem-revisionisten-fredrick-toben-erneut-mit-
verhaftung-150109_21726.html












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