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Ahmadinedschad und
seine Äußerungen Eklat bei UNO Vollversammlung in New York Mit Äußerungen über die Urheberschaft der Anschläge vom 11. September 2001 hat Irans Präsident Ahmadinedschad für einen Eklat in der UN-Vollversammlung gesorgt. Vertreter zahlreicher Nationen verließen die Sitzung am 23. September.Ahmadinedschad hatte in seiner Rede festgestellt die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September 2001 nach Meinung vieler selbst inszeniert. Er sprach von Elementen innerhalb der US-Regierung, die den Angriff nach Meinung vieler orchestriert hätten, um die US-Wirtschaft zu retten und die Existenz Israels zu sichern. Er sagte, es gäbe 3 Theorien zum 11. September: die offizielle Theorie, die von westlichen Regierungen verbreitet würde, dann die Möglichkeit einer Inszenierung durch Teile innerhalb der US-Administration und drittens die Meinung, daß die US-Regierung einen terroristischen Anschlag "unterstützt" und dann ausgenutzt habe. Selbst wenn man die offizielle Theorie akzeptieren wollte stelle sich die Frage, ob es verantwortbar sei Kriege zu führen und Hunderttausende von Opfern in Kauf zu nehmen, nur um eine Gruppe von Terroristen zu jagen. Ahmadinedschad ist leider ein äußerst ungeeigneter Multiplikator dieser Thesen, denn er hat in der Vergangenheit immer wieder äußerst provokante Thesen vertreten. Kürzlich erst hatte er die Opferzahl am 11. September öffentlich in Frage gestellt und sie als übertreiben hoch bezeichnet. Und besonders seine Unterstützung von Holocaustleugnern drängt jegliche Infragestellung des 11. September in eine denkbar ungünstige Ecke. Dazu kommen wirklichlichkeitsferne Äußerungen über Homosexualität. Auch sein Einsatz für Atomkraft zeigt Ahmadinedschads Rückschrittlichkeit. Seine Äußerungen bringen die 9/11 Truth Bewegung auch immer mehr in den Bannkreis jener, die am 11. September unbedingt eine zentrale Rolle Israels erkennen wollen. Vertreter dieser Theorien drängen sich in jüngster Zeit immer mehr in den Vordergrund. Zu nennen sind hier speziell Christopher Bollyn und Kevin Barrett. Der letztere initierte unlängst auch eine Erklärung, die sogar einige Unterzeichner in Deutschland gefunden hat. Kevin Barrett hatte bereits vor seinen jüngsten außerordentlich provokanten Diskussionen über den Holocaust andere abstruse 9/11 Thesen propagiert. All diese Leute fügen zusammen mit Ahmadinedschad den internationalen Bemühungen um Aufklärung der Anschläge des 11. September großen Schaden zu. Besonders deswegen, weil es ihnen gelingt jegliche Infragestellung des 11. September in das unsägliche Umfeld der Holocaustleugnung sowie diverser anderen unsinniger Theorien zu rücken. Wichtig ist jetzt mehr denn je eine deutliche und unmissverständliche Distanzierung von Provokateuren und rechtsgerichteten Kräften, die den 11. September aus den unterschiedlichsten Beweggründen instrumentalisieren. Wichtig ist es darüberhinaus vor allem auf seriöse Stimmen hinzuweisen, die den 11. September seit langem hinterfragen. Auf die 167 Mitglieder der Nationalversammlung von Venezuela etwa, die 2006 einstimmig eine Resolution verabschiedeten, in der neben eines Protestes gegen den Bau eines Zaunes entlang der US-Mexiko Grenze, der US-Kongress aufgefordert wurde, den 11, September und die Sprengung des WTC erneut zu untersuchen. Oder die Ausagen Fidel Castros zum 11. September. 1300 Architekten und Bauingenieure sprechen sich für neue Untersuchungen aus. 80000 Bürger von New York forderten in einer Petition neue Untersuchungen des 11. September. Fast 4000 Unterzeichner der internationalen Petition war-is-illegal.org fordert Krieg als Mittel der Konfliktlösung international zu achten, den sofortigen Truppenabzug aus Afghanistan und dem Irak und eine neue unabhängige Untersuchung des 11. September. Unter den Unterzeichnern befinden sich auch deutsche Politiker. Dasselbe gilt für die Erklärung Berlin-gegen-Krieg Es heisst hier: Der 11. September 2001 als Grund für den "Krieg gegen Terror" in Afghanistan, Folter und Überwachung, wirft ebenso, wie die Kriegsbegründungen gegen den Irak Fragen auf, die, wie weltweit gefordert, Gegenstand unabhängiger Untersuchungen sein müssen. Viele Politiker einschliesslich ehemaliger Regierungsmitglieder, US-Senatoren und Kongressmitgliedern sowie Parlamentarier mehrerer Länder stellen den 11. September also massiv in Frage. Japans jetzige Regierungspartei kam im August 2009 mit großer Mehrheit an die Macht. Ihr Abgeordneter Fujita hatte zuvor als Sprecher der Opposition mehrere Male im Parlament den 11. September und seine zentrale Rolle im Zusammenhang mit Plänen zur Remilitarisierung in Frage gestellt. Gestern gab es um die tausend Nachrichteneinträge zur Rede Ahmadinedschads. Vielfach wurde berichtet, dass Vertreter von 27 Nationen das Plenum verliessen. Sehr wenige Berichte erwähnten allerdings die 163 Vertreter von Nationen, die im Raum blieben und weiter zuhörten. Gäbe es aber tatsächlich eine Abstimmung unter den 192 Vertreter in der UN Vollversammlung darüber, ob die im Irak und in Afghanistan begangenen Kriegsverbrechen vor dem Tribunal in Den Haag verhandelt werden sollten und ob neue Untersuchungen des 11. September angebracht seien, würden die Mehrheitsverhältnisse nicht sehr wesentlich von dem oben genannten abweichen. Voraussetzung dafür wäre allerdings eine nichtoffene Abstimmung, Fidel Castro bezieht Stellung zu Ahmadinedschads Holocaustthesen Bereits
zum 11. September 2007 hatte der damals schwer erkrankte Fidel Castro
in einem Interview erhebliche Zweifel an der Verschwörungstheorie der
US-Regierung geäußert und in diesem Zusammenhang von einer massiven Täuschung der gesamten Welt gesprochen. Der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro
hat aber vor kurzem auch einer US-Zeitschrift
ein längeres Interview gegeben, Es kam in den letzten Monaten immer wieder zu
Auseinandersetzungen über die Stellung des iranischen Präsidenten
Ahmadinedschad und seine provozierenden Aussagen zum Holocaust. Die
Hintergründe sollen hier genauer
beleuchtet werden. Ali Ramin - Weltstiftung für
Holocaustleugnung mit Sitz im Iran Mohammad-Ali
Ramin war bis vor kurzem Vorsitzender der Weltstiftung für
Holocaustforschung. Mohammad-Ali Rahmin
wurde nach einen Bericht der Tehran
Times im November 2009 zum stellvertretenen Minister für
Kultur und Rechtsleitung ernannt. Ali Ramin lebte lange Zeit in
Deutschland, studierte Ingenieurwesen und gründete die "Islamische
Gemeinschaft in Clausthal e.V." Im Jahr 2006 war er Berater des für
iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und richtete in dessen
Auftrag die Holocaustkonferenz
in Teheran aus. Der Mythos vom angeblich nicht mehr geleugneten Holocaust Der
Bewertung vieler, dass im Umfeld des Präsidenten Ahmadinedschads in
Bezug auf
den Holocaust eine Geisteswandlung eingetreten sei, kann man sich
jedoch aus folgenden Gründen nicht anschließen: http://www.youtube.com/watch?v=eh-BF56MVWo Der Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben wird zum Helden
erklärt Im zweiten Video aus dem Jahr 2009 spricht Ramin in Teheran mit dem deutschen Holocaustleugner Dr. Friedrich Töben, dem Gründer des revisionistischen Adelaide Institute, welches ein Forum für Holocaust-Leugner bietet. Dort werden immer wieder Schriften von Leuten wie Horst Mahler, Germar Rudolf und anderen Revisionisten veröffentlicht. Am 1. Oktober 2008 wurde der Deutsch-Australier Töben, »eine zentrale Figur im Netzwerk der internationalen Revisionisten-Szene«, in London verhaftet und 50 Tage später wieder entlassen. Grund war Holocaustleugnung. In diesem Zusammenhang bezeichnet Mohammad-Ali Ramin den Revisionisten Thöden im nachfolgenden Video wörtlich als Helden. http://www.youtube.com/watch?v=zQ-FHFtFTa8 Teil 2 http://www.youtube.com/watch?v=kKHZ3bLHTK8 Aus Revisonisten werden bedeutende Gelehrte Mohammad
Ali Ramin, Generalsekretär der Welt-Stiftung zur Überprüfung des
Holocausts schreibt Ende Oktober 2008, noch während Töben in Haft sitzt
folgendes: Auf
der Teheraner Holocaust-Konferenz 2006 sprachen etliche in ihren
jeweiligen Heimatländern zum teil gerichtlich verurteilte
Holocaustleugner und Neo-Nazis. Die Konferenz stand unter dem Motto
„Überprüfung des Holocaust: Eine globale Vision“. Auch jüdische,
antizionistische Rabis nahmen an der Konferenz inTeheran teil: Rabbiner
Yisroel David Weiss (USA), Rabbiner Ahron Cohen (Großbritannien),
Rabbiner Moishe Ayre Friedmann (Österreich), Rabbiner Ahron Cohen
(Großbritannien) und Rabbiner David Feldmann (USA), einige als
Vertreter der antizionistischen Vereinigung Neturei Karta Bis zum Februar 2007 lief darüberhinaus im
iranischen Fernsehen eine 12-teilige Fernsehsendung über den Mythos des
Holocaust. http://www.youtube.com/watch?v=5ta7XpaK6Ak Rolle des staatlichen Rundfunksenders IRIB (Islamic Republic of Iran Broadcasting) Der staatliche Rundfunksenders IRIB, der auch eine deutsche Seite betreibt, hat in der Vergangenheit mehrfach Holocaustleugner interviewt. Darunter auch Mark Weber, der Direktor des Institute for Historical Review, das ständig Beiträge zum Thema Revisionismus veröffentlicht. Hier sein IRIB Interview zur Zensur des Internets in den USA. Auch mit dem US-Amerikaner Christopher Bollyn führte die Nachrichtenagentur Farsnews ein Interview, das IRIB erst kürzlich sendete. Bollyn verfügt über beste Verbindungen zur Holocaustleugner-Szene. Christopher Bollyn und der Pressedienst AFP (American Free Press) für den er bis 2008 schrieb, sind mit der National Zeitung Gerhard Freys hierzulande zu vergleichen. Weiterführenden Links auf der Webseite führen zu mehr oder weniger offener Holocaustleugnung. Es gibt Interviews mit ehemaligen SS-Generälen neben Artikeln über Überlegungen, Hitler posthum den Friedensnobelpreis zu verleihen. Schlussfolgerungen Israel
begeht Kriegsverbrechen, vertreibt und unterdrückt die Palästinenser
seit
Jahrzehnten. Der Goldstone Report dokumentiert die Verbrechen des
Gazakriegs in eindringlichster Form. Gleichzeitig leben viele Menschen
in Israel in der tiefen Angst, Geschichte wiederzuerleben. Aus dieser
Angst heraus kann auch die Bereitschaft erklärt werden, die weite Teile
der Bevölkerung etwas tolerieren lässt, was dem Apartheitstaat
Südafrika immer ähnlicher wird. Ahmadinedschads Botschaften werden
diese Ängste nur weiter vertiefen. Den Iran mit
Sanktionen zu belegen, weil man das Land des Baus einer einzelnen
Atombombe bezichtigt ist völlig ungerechtfertigt. Zumal wenn diese
Sanktionen von der einzigen Weltmacht vorangetrieben werden, welche
diese Waffe
mehrfach und gegen Zivilbevölkerung eingesetzt hat und darüberhinaus
seit Jahren mit Uranmunition einen heimlichen atomaren Krieg führt.
Dennoch muss auch im Fall des Iran gelten: Atomwaffen und Atomkraft
sind völlig unaktzepabel. Es gibt jetzt auch Ankündigungen auf einer
rechtsradikalen
Webseite, dass Ahmadinedschad ein Buch mit dem Titel "Zerfall
des Mythos vom Holocaust herausgeben will. Dies soll danach zur Zeit
auf arabisch und englisch übersetzt werden. Quellenhinweise: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/4/4467/1.html http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/1717.htm http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=207014 http://www.xinos.net/aufklaerung/teheraner-erklaerung-u-a/
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