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Nachweis von reaktionsfähigem thermitischen 
Material im Staub des World Trade Center

[Übersetzung aus dem Englischen, der originale Artikel "Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe"
ist veröffentlicht in: Bentham Open Access, "The Open Chemical Physics Journal", Volume 2, 2009, Link

dies ist ein Auszug (S. 1-7 der Übersetzung), die vollständige Übersetzung des Artikels finden Sie unter
http://www.ae911truth.org/downloads/Nanothermite_WTC_German.pdf

Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones, Kevin R. Ryan, Frank M. Legge, Daniel Farnsworth, Gregg Roberts,
James R. Gourley, Bradley R. Larsen

Korrespondenzadressen dieser Autoren: 
 
Niels H. Harrit      
Department of Chemistry    
University of Copenhagen     
DK-2100  Copenhagen, Dänemark      
Tel: (+45)35321846; Fax: (+45)35320460; 
E-mail: harrit@nano.ku.dk     

Steven E. Jones
S&J Scientific Co.
84606 Provo , Utah  USA
Tel: (001) 801-735-5885;
E-mail: Hardevidence@gmail.com

 
Abstract: Wir haben markante rot/graue dünne Plättchen in allen von uns untersuchten Proben von Staub, der bei der Zerstörung des World Trade Centers entstanden war, entdeckt. Über die Untersuchung von vier an verschiedenen Orten gesammelten Staubproben wird im vorliegenden Artikel berichtet. Die rot/grauen dünnen Plättchen weisen in allen vier Proben bezeichnende Ähnlichkeiten auf. Eine der Proben wurde ungefähr zehn Minuten nach dem Einsturz des zweiten Twin Towers von einem Einwohner Manhattans gesammelt. Zwei Proben wurden am Tag nach der Zerstörung des WTCs gesammelt, eine vierte Probe ungefähr eine Woche später. Die Eigenschaften dieser Plättchen wurden mittels Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie (REM), Energiedispersiver Röntgenmikrobereichsanalyse (EDXS), und Differential-Scanning-Kalorimetrie untersucht. Das rote Material enthält Körner von ungefähr 100 nm Korngröße, welche größtenteils aus Eisenoxid bestehen, während Aluminium in winzigen plattenartigen Strukturen enthalten ist. Die Auftrennung der Bestandteile mittels Methylethylketon zeigte, dass Aluminium in elementarer Form vorliegt. Eisenoxid und Aluminium liegen in dem roten Material eng miteinander vermischt vor. Werden die rot/grauen Plättchen in einem Differential-Scanning-Kalorimeter zur Reaktion gebracht, setzen sie in sehr kurzer Zeit sehr viel Wärmeenergie frei. Die Plättchen entzünden sich bei einer Temperatur von ungefähr 430 °C, weit unterhalb der normalen Entzündungstemperatur von konventionellem Thermit. Im Reaktionsrückstand dieser eigenartigen rot/grauen Plättchen lassen sich eindeutig
zahlreiche eisenreiche Kügelchen feststellen. Der rote Anteil dieser Plättchen stellt sich als ein nicht abreagiertes, stark energetisches thermitisches Material heraus.
 
Stichworte: Rasterelektronenmikroskopie, Energiedispersive Röntgenmikrobereichsanalyse, Differential-Scanning-
Kalorimetrie, DSC-Analyse, World Trade Center, WTC-Staub, 11. September 2001, eisenreiche Mikrokügelchen,
Thermit, Superthermit, energetische Nanocomposite, Nanothermit
 

EINLEITUNG
Die Zerstörung von drei Wolkenkratzern (WTC 1, 2 und 7) am 11. September 2001 war eine außerordentlich tragische Katastrophe, die durch Verletzung oder Tod nicht nur tausende Personen und deren Familien direkt betraf, sondern die auch die Begründung lieferte für zahlreiche kostspielige und  radikale Veränderungen in der Innen- und Außenpolitik. Es ist aus diesen und anderen Gründen von erheblicher Bedeutung zu wissen, was sich wirklich an diesem schicksalhaften Tag ereignete. 
 
Erhebliche Kapazitäten flossen in verschiedene, von der Regierung finanzierte und dirigierte Untersuchungen. Im Ergebnis wurden insbesondere die von FEMA [1] und NIST [2] herausgegebenen Berichte vorgelegt. Andere Untersuchungen zur Zerstörung des WTCs haben bislang weniger öffentliche Aufmerksamkeit gefunden, doch sie sind nicht weniger wichtig für die unerledigte, den Opfern dieser Tragödie gegenüber bestehende Verpflichtung, die ganze Wahrheit über die Ereignisse dieses Tages herauszufinden [3-10]. Im Rahmen einiger dieser Untersuchungen richtete sich die Aufmerksamkeit angebrachterweise auf materielle Überreste, sowie auf verfügbare Photographien und Videoaufnahmen, da diese der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Beweismittel Aufschluss geben können über die
Methode, mit der die drei Wolkenkratzer zerstört worden sind. 
 
Die Einstürze der drei höchsten WTC-Gebäude sind außergewöhnlich wegen ihrer Vollständigkeit, weil die Einstürze fast mit der Geschwindigkeit des freien Falls [11] und mit beachtlicher radialer Symmetrie erfolgten [1a, 12], sowie wegen der entstandenen, überraschend großen Menge an feinem, giftigen Staub [13]. Um diese Besonderheiten, die man bei der Zerstörung der Gebäude beobachten konnte, besser verstehen zu können, initiierten die Autoren eine Untersuchung des WTC-Staubs. Dr. Steven Jones hatte im Juni 2007 in einer Probe von WTC-Staub markante, zweischichtige feine dünne Plättchen festgestellt, die aus einer roten und einer grauen Schicht bestehen. Anfänglich war vermutet worden, dass es sich vielleicht um Plättchen von trockener Farbe handeln könnte, aber nach näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass dies nicht der Fall war. Um Zusammensetzung und Eigenschaften der rot/grauen Plättchen zu bestimmen, wurden dann weitere Untersuchungen durchgeführt. Die Autoren erhielten und untersuchten
auch zusätzliche Proben von WTC–Staub, welche von unabhängigen, dritten Personen am 11. September oder kurz danach gesammelt worden waren. Alle untersuchten Proben enthielten diese sehr kleinen, eigenartigen, rot/grauen dünnen Plättchen. Zu den bisherige Untersuchungen, in denen Eigenheiten des WTC-Staubs diskutiert wurden, gehören die Berichte der RJ Lee Company[14], der U.S. Geological Survey (USGS) [15], von McGee et al. [13] und Lioy et al. [16]. Einige dieser Untersuchungen bestätigen die Entdeckung von eisenreichen Mikrokügelchen, welche auch sehr ungewöhnlich sind [5, 8, 11, 13-15].
Die rot/grauen dünnen Plättchen jedoch, die im Rahmen der vorliegenden Studie analysiert wurden, sind anscheinend im Rahmen der bislang veröffentlichten Studien nicht behandelt worden. Es soll hier betont werden, dass eine der Staubproben bereits ca. zehn Minuten nach dem Einsturz des zweiten Wolkenkratzers gesammelt worden war, so besteht keine Möglichkeit, dass diese Staubprobe infolge der Aufräumarbeiten am Ground Zero kontaminiert wurde.
 
MATERIAL UND METHODEN
1. Herkunft der im Rahmen dieser Studie analysierten Staubproben
In einem im Internet veröffentlichten Artikel bezüglich der bei der Zerstörung des World Trade Centers festzustellenden Anomalien wurde im Herbst 2006 erstmals eine allgemeine Bitte nach WTC-Staubproben publiziert. Die Erwartung zu dieser Zeit war, dass eine sorgsame Untersuchung des Staubs vielleicht Hinweise zur Unterstützung der Hypothese erbringen könnten, dass andere explosive Substanzen als Flugzeugtreibstoff die ungemein schnelle und im Wesentlichen vollständige Zerstörung der drei WTC-Gebäude bewirkten.
 
Es stellte sich heraus, dass eine ganze Anzahl von Personen Proben des in Mengen produzierten dichten Staubs, welcher sich über Manhattan ausgebreitet und niedergelassen hatte, aufbewahrt hatten. Mehrere dieser Personen sandten je einen Teil ihres gesammelten Staubs an Mitglieder unserer Forschungsgruppe.
Im Rahmen der vorliegenden Studie werden vier einzelne Staubproben untersucht, die entweder am 11. September 2001 oder kurz danach eingesammelt worden waren. Es wurde festgestellt, dass jede dieser vier Proben rot/graue dünne Plättchen enthielt. Alle vier Proben waren von zum Zeitpunkt der Tragödie in New York City lebenden Privatleuten gesammelt worden. Diese Bürger meldeten sich und stellten Staubproben für eine Untersuchung zur Verfügung. Sie ermöglichten so im Interesse der Öffentlichkeit eine Analyse des Staubs vom 11. September, welche Fakten auch immer mit Hilfe des Staubs in Hinblick auf den 11. September in Erfahrung gebracht werden würden. Abbildung (1) zeigt auf einem Stadtplan die Orte, an denen die vier Staubproben eingesammelt worden sind.


Abbildung (1): Stadtplan von Manhattan. Zu sehen sind die Orte, an denen die hier analysierten Staubproben
gesammelt wurden, und deren Lage bezüglich des WTC-Komplexes (grün markiert, nahe Fundort 1).
Fundorte: 1: Staubprobe von Mr. MacKinlay (113 Cedar Street/110 Liberty Street); 2: Staubprobe von Mr.
Delessio/Breidenbach (Brooklyn Bridge); 3: Staubprobe von Mr. Intermont (16 Hudson Street); 4: Staubprobe
von Ms. White (1 Hudson Street). (Stadtplan freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von
http://www.openstreetmap.org; Copyright Bestimmungen unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/).

 
Die mit dem kürzesten zeitlichen Abstand zum Ereignis gesammelte Staubprobe stammt von Mr. Frank Delessio. Nach seinem eigenen, auf Video aufgezeichneten Bekunden [17] hielt sich Mr. Delassio um die Zeit als der zweite Turm, der North Tower, zerstört wurde, auf der Manhattan-Seite der Brooklyn Bridge auf. Mr. Delassio sah, wie der Turm herunterkam, dann wurde er von dem entstandenen dicken Staub, welcher sich überall in der Gegend niederließ, eingehüllt. Etwa 10 Minuten nach der Zerstörung des North Towers fegte Delassio auf dem Fußgängerweg der Brücke in der Nähe des Endes der Brücke eine Handvoll des Staubs von einem Geländer in seine Hand. Er ging dann, den Staub in seiner Hand tragend, seinen Freund Mr. Tom Breidenbach besuchen. Er und Mr. Breidenbach sprachen über den Staub und beschlossen, den Staub in einer Plastiktüte aufzubewahren. Am 15. 11. 2007 sandte Breidenbach einen Teil dieses Staubs zur Analyse an Dr. Jones. Breidenbachs Zeugnis bezüglich dieser Staubprobe ist ebenfalls auf Video aufgenommen [17]. Da die Delassio/Breidenbach Staubprobe ungefähr 10 Minuten nach dem Einsturz des zweiten Turmes gesammelt worden war, kann diese Staubprobe nicht mit Staub vom WTC 7 vermischt sein, da dieses erst Stunden später fiel. Ebenso ist mit Sicherheit auszuschließen, dass diese Staubprobe im Zuge der Stahlschneide- oder Aufräumarbeiten am Ground Zero kontaminiert
wurde, denn diese begannen erst später. 
 
Am Morgen des 12.Septembers 2001 betrat Mr. Stephen White aus New York City ein Zimmer in seiner Wohnung in der achten Etage des Hauses Hudson Street 1, dies ist etwa fünf Häuserblocks vom WTC entfernt. Er fand eine Schicht Staub, ungefähr 2,5 cm dick, auf einem Stapel zusammengefalteter Wäsche in der Nähe eines Fensters, welches ungefähr 10 cm weit geöffnet war. Offensichtlich war es aufgrund des geöffneten Fensters möglich gewesen, dass am 11. September eine beträchtliche Menge an bei der Zerstörung des WTCs entstandenen Staubs in das Zimmer gelangen und sich auf der Wäsche niederschlagen konnte. Mr. Stephen White bewahrte etwas von dem Staub auf und sandte am 02. Februar 2008 eine Staubprobe direkt an Dr. Jones zur Analyse. 
 
Eine weitere Staubprobe war von Mr. Jody Intermont am 12. September 2001, ungefähr um zwei Uhr nachmittags, im Apartmentgebäude Hudson Street 16 eingesammelt worden. Am 02. Februar 2008 wurde je eine kleine Probe dieses Staubs zur Analyse an Dr. Jones und an Kevin Ryan gesandt. Mr. Intermont legte jeder Probe eine schriftliche Erklärung bei, mit welcher er bestätigte, dass er persönlich die (nunmehr geteilte) Staubprobe gesammelt hatte.
Er schrieb: “Dieser Staub, welcher von den 'eingestürzten' World Trade Center- Türmen stammt, wurde am 12. September 2001 in meinem Loft Ecke Reade Street/Hudson Street gesammelt. Ich bin damit einverstanden, dass mein Name in Zusammenhang mit diesem Beweismaterial genutzt wird.” [Unterzeichnet 31. Januar 2008 in der Gegenwart von einem Zeugen, welcher ebenfalls mit seinem Namen unterschrieben hat.]

Am Morgen des 11. Septembers war Ms. Janette MacKinlay in ihrem Apartment im vierten Stock des Gebäudes 113 Cedar St./110 Liberty Street in New York City, das ist quer über der Straße von der World Trade Center Plaza. Als der South Tower einstürzte, bewirkte die anströmende Wolke aus Staub und Schutt, dass die Fenster ihrer Wohnung nach innen hin zerbrachen, und dass die Wohnung sich mit Staub füllte. Ms. MacKinlay entkam, indem sie schnell ein nasses Handtuch um ihren Kopf wickelte und das Gebäude verließ. Der Zugang zu dem Gebäude war für ca. eine Woche gesperrt. Sobald es Ms. MacKinlay erlaubt war ihre Wohnung wieder zu betreten, tat sie dies und begann mit der Säuberung. Auf dem Fußboden ihrer Wohnung befand sich eine dicke Staubschicht. Ms. MacKinlay sammelte etwas von diesem Staub in eine große verschließbare Plastiktüte, um ihn eventuell später in einem Kunstobjekt zu verwenden. Ms. MacKinlay reagierte auf die von Dr. Jones 2006 in dem Artikel publizierte Bitte, indem sie ihm eine Staubprobe zusandte. Im November 2006 reiste Dr. Jones nach Kalifornien, um Ms. MacKinlay an ihrem neuen Wohnort zu besuchen. In der Gegenwart von mehreren Zeugen entnahm Dr. Jones eine zweite Probe von WTC-Staub direkt aus Ms. MacKinlays großer Plastiktüte, in welcher der Staub aufbewahrt wurde. Ms. MacKinlay versandte außerdem Proben direkt zu Dr. Jeffrey Farrer, sowie zu Kevin Ryan. Die Ergebnisse der Analyse dieser Staubproben flossen in die vorliegende Studie ein. 
 
Eine weitere Staubprobe war von einer Privatperson von einer Fensterbank eines Gebäudes in der Potter Street, New York City, gesammelt worden. Da diese Privatperson keine Erlaubnis zur Mitteilung ihres Namens erteilte, wurde das von ihr übersandte Material nicht für die vorliegende Studie verwendet. Es sei angemerkt, dass die von dieser Person eingesandte Staubprobe ebenfalls rot/graue Plättchen enthielt, und dass diese dieselbe allgemeine Zusammensetzung aufweisen, wie die hier beschriebenen Plättchen.
 
2. Größe der Plättchen, Isolierung und Untersuchung der Plättchen
Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden im Folgenden die Staubproben, welche von Ms. Janette MacKinlay eingesammelt und an die Autoren gesandt wurden, als Probe 1 bezeichnet. Die Staubprobe von Mr. Frank Delassio (oder die Delassio/Breidenbach Probe) wird im Folgenden als Probe 2 bezeichnet, die Staubprobe von Mr. Jody Intermont als Probe 3, und die Staubprobe von Mr. Stephen White als Probe 4. Die feinen rot/grauen Plättchen werden von einem Magneten angezogen, dies erleichterte es, die Plättchen aus der Hauptmasse des Staubs zu isolieren. Ein in einer Plastiktüte befindlicher Dauermagnet wurde benutzt, um die Plättchen aus den Staubproben anzuziehen und herauszusammeln. Die Plättchen sind in der Regel klein, dennoch lassen sie sich mit bloßem Auge aufgrund ihrer markanten Färbung leicht erkennen. Die Plättchen haben unterschiedliche Größen. Länge und Breite betragen jeweils ca. 0.2 mm bis ca. 3 mm. Die Dicke der einzelnen Schichten (rot und grau) beträgt ca. 10 bis ca. 100 Mikrometer. Proben von WTC-Staub sind von den genannten sowie auch von anderen Sammlern direkt an verschiedene Wissenschaftler gesandt worden, auch an Wissenschaftler, welche nicht zum Autorenteam dieser Studie gehören. Diese Wissenschaftler fanden solche rot/grauen kleinen Plättchen in dem bei der Zerstörung des World Trade Centers gebildeten Staub.
 
Ein FEI XL30-SFEG Rasterelektronenmikroskop (REM) wurde für Sekundärelektronenaufnahmen (SE) und für Rückstreuelektronenaufnahmen (RE) benutzt. Die SE-Aufnahmen wurden genutzt, um sich die Oberflächentopographie und die Porosität der rot/grauen Plättchen anzusehen. Die RE-Aufnahmen wurden unter anderem dazu genutzt, Unterschiede in der mittleren Kernladungszahl Z zu erkennen. Das Rasterelektronenmikroskop war außerdem mit einem System zur Energiedispersiven Röntgenmikrobereichsanalyse (EDXS) der Firma EDAX ausgestattet. [Anm. der Übers.: EDXS von Englisch "Energy Dispersive X-ray Spectroscopy"] Das verwendete EDXS-System verfügt über einen Silizium-Detektor mit einer Auflösung besser als 135 eV. Die Auflösung des Spektrums wurde auf 10 eV pro Kanal eingestellt. Wenn nicht anders angegeben, arbeitete das System während der Aufnahme der EDX-Spektren mit einer Beschleunigungsspannung von 20 kV, die Messzeit (livetime) betrug zwischen 40 und 120 Sekunden. Die EDXS-Karten [Engl.: maps] wurden mit dem gleichen System und einer Beschleunigungsspannung von 10 kV erstellt. 
 
Für die allgemeine Oberflächenanalyse im Rasterelektronenmikroskop wurden die Staubproben auf leitfähigen Kohlenstoffträgern befestigt. Wenn nicht anders angegeben, wurden die Proben weder gespült noch beschichtet. Aus jeder der vier WTC Staubproben wurden je mehrere rot/graue dünne Plättchen zerbrochen, um die Charakteristika der roten und grauen Schichten genauer feststellen zu können, sowie um die Möglichkeit einer Oberflächenkontamination durch andere Staubpartikel auszuschließen. Die sauberen Bruchflächen wurden dann mittels RE-Aufnahmen und EDXS untersucht. 

 Um den Wärmestrom in die rot/grauen Plättchen hinein beziehungsweise aus den rot/grauen Plättchen heraus zu messen, wurden diese in einem Differential-Scanning-Kalorimeter (Netzsch DSC 404C) untersucht. Die DSC-Tests wurden mit einer linearen Heizrate von 10 °C pro Minute durchgeführt, bis eine Temperatur von 700 °C erreicht war. Während der Erhitzung befanden sich die Proben in Aluminiumoxid-Tiegeln, Luft konnte mit 55 Millilitern pro Minute strömen. Die Messkurven wurden mit einer Messrate von 20 Messpunkten pro Grad Celsius Temperaturanstieg, beziehungsweise von 
200 Messpunkten pro Minute, erstellt. Die Anlage wurde so eingestellt, dass die Messergebnisse in Watt pro Gramm angezeigt wurden. Die graphische Darstellung der Messergebnisse wurde so gewählt, dass ein exothermes Verhalten der Probe (Abgabe von Wärme/thermischer Energie durch die Probe) einen Peak in der Kurve ergeben würde; und dass ein endothermisches Verhalten der Probe (Aufnahme von Wärme/thermischer Energie durch die Probe) zu einem Tal in der Kurve führen würde. Die Staubproben wurden außerdem mittels Lichtmikroskopie (VLM) unter Verwendung eines Nikon Epiphot 200 Stereomikroskops, eines Olympus BX60 Stereomikroskops und eines Nikon Labophot Mikroskops mit Kamera untersucht.
 
ERGEBNISSE
1. Charakterisierung der rot/grauen dünnen Plättchen Rot/graue dünne Plättchen wurden in jeder der gesammelten Staubproben gefunden. Die Plättchen wurden analysiert, um deren chemische Eigenschaften und stofflichen Aufbau zu bestimmen, sowie um über die Ähnlichkeit der Plättchen urteilen zu können. Abbildung (2) zeigt je eine lichtmikroskopische Aufnahme von rot/grauen dünnen Plättchen aus den vier WTC-Staubproben. In den einzelnen Abbildungen ist der Maßstab zu beachten, da diese bei unterschiedlichen Vergrößerungen aufgenommen wurden. Das Plättchen in Abbildung (2a) zählte mit ca. 2,5 mm Länge zu einem der größeren der isolierten dünnen Plättchen. Das Gewicht dieses Plättchens betrug ca. 0,7 mg. Jedes der im Rahmen dieser Studie verwendeten dünnen Plättchen verfügte über eine graue Schicht und eine rote Schicht, und ließ sich mittels eines Magneten anziehen. Die in Abbildung (2d) eingefügte Aufnahme zeigt das Plättchen von der Seite, so dass die graue Schicht erkennbar ist. Ein Teil der grauen Schicht ist auch in Abbildung (2b) sichtbar. Ähnlichkeiten zwischen den Proben sind bereits anhand dieser lichtmikroskopischen Aufnahmen ersichtlich. 

Abb. (2): Lichtmikroskopische Aufnahmen von im Rahmen dieser Studie verwendeten rot/grauen dünnen Plättchen von je einer der WTC Staubproben 1 bis 4 sind in den Abbildungen (a)-(d) gezeigt. Die eingefügte Aufnahme in (d) zeigt das Plättchen von der Seite mit erkennbarer grauer Schicht. Für die Rasterelektronenmikroskopaufnahmen wurden die rot/grauen dünnen Plättchen unter Verwendung leitfähiger Kohlenstoffträger auf einem Aluminiumsockel befestigt. 

 
Abbildung (3) zeigt drei mit verschiedenen Methoden aufgenommene Ansichten derselben Gruppe von Partikeln im Vergleich. Bei Abbildung (3a) handelt es sich um eine lichtmikroskopische Aufnahme einer Gruppe von Partikeln, auf der das rote Material, und teilweise auch das anhaftende graue Material, sichtbar ist. Die Abbildungen (3b) und (3c) zeigen die gleiche Gruppe von Partikeln unter dem Rasterelektronenmikroskop; zum einen auf einer Sekundärelektronen/(SE)-Aufnahme, zum anderen auf einer Rückstreuelektronen/(RE)-Aufnahme. Auf der Probe war keine stromableitende Beschichtung aufgebracht worden. Es lässt sich auf der SE-Aufnahme erkennen, dass die rote Schicht der Partikel sehr helle Bereiche aufweist, da es, verursacht durch die relativ schlechte elektrische Leitfähigkeit der roten Schicht, unter dem Elektronenstrahl zur einer leichten Anreicherung von Ladung gekommen war (siehe unten, Abschnitt “Diskussion”). Die RE–Aufnahme zeigt die rote Schicht dunkler als die graue Schicht, was darauf hinweist, dass sich die rote Schicht aus Material zusammensetzt, welches eine niedrigere mittlere Kernladungszahl Z aufweist als die graue Schicht. 
 
Eine bei höherer Vergrößerung gemachte RE-Aufnahme einer Ecke von einem der in Abbildung (4) gezeigten Plättchen erlaubt es, den Unterschied zwischen den beiden Schichten bezüglich der Grauwerte genauer zu untersuchen und bestätigt die höhere mittlere Kernladungszahl der grauen Schicht. Im auffallenden Gegensatz zu der gleichmäßigen grauen Schicht ist das rote Material heterogen. 
 
Abbildung (5) zeigt RE-Aufnahmen von kurz zuvor gebrochenen rot/grauen Plättchen aus vier unterschiedlichen Staubproben. Die Charakteristika dieser vier Bruchflächen sind repräsentativ für alle der untersuchten rot/grauen dünnen Plättchen aus den Staubproben. Die RE-Aufnahmen zeigen, dass alle untersuchten roten Schichten kleine, hier hell erscheinende Teilchen oder Körnchen enthalten, die durch eine hohe mittlere Kernladungszahl charakterisiert sind. Es wurde festgestellt, dass die Teilchen in allen untersuchten roten Schichten vorhanden sind, und dass ihre Größe einheitlich ist, dass aber die Konzentration der Teilchen, wie in den Aufnahmen zu sehen, von Stelle zu Stelle variiert.
 


Abb. (3): Eine Serie von Aufnahmen einer mit Hilfe eines Magneten aus Probe 2 extrahierten Gruppe von Partikeln.
Auf einer farbigen lichtmikroskopischen Aufnahme (3a) lassen sich die rot/grauen Partikel identifizieren und
lokalisieren. Eine mittels REM erlangte SE-Aufnahme (b) lässt Größe und Form der Partikel besser erkennen, und
eine RE-Aufnahme (c) zeigt anhand der Grauwerte die Unterschiede in der mittleren Kernladungszahl zwischen
anderen Staubteilchen, der roten Schicht, und der grauen Schicht, auf. 

dies ist ein Auszug (S. 1-7 der Übersetzung), die vollständige Übersetzung des Artikels finden Sie unter
http://www.ae911truth.org/downloads/Nanothermite_WTC_German.pdf

auch auf der Seite
http://www.ae911truth.org/downloads.php 

Übersetzung aus dem Englischen., der originale Artikel ist veröffentlicht in: 
Bentham Open Access, "The Open Chemical Physics Journal", Volume 2, 2009, Seite 7-31, ISSN 1874-4125
http://www.bentham-open.org/pages/content.php?TOCPJ/2009/00000002/00000001/7TOCPJ.SGM
Übersetzung: A. Dreger, W. Visser, achimspok, M. Dreger, G. Roberts


Hier kann man die Online Petition unterzeichnen:

Fast 1000 Architekten und Ingenieure haben eine Petition unterzeichnet, in welcher der US-Kongress auffordert wird, eine unabhängige Untersuchungskommission zum 11. September einzusetzen.


http://www.ae911truth.org/signpetition.php



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